Baruther SV - SG Großdrebnitz 1:0 (0:0)
Gestern stand für die SG das Gastspiel in Baruth beim aktuellen Tabellenführer an. Zu Beginn brauchten die Drebnitzer ein paar Minuten um sich zurechtzufinden, aber im Verlauf der ersten Hälfte nahm man das Heft des Handels in die Hand und konnte sich eine optische Überlegenheit erspielen. Leider musste man früh wechseln. Henrik (14.) und Birk Ganze (25.) mussten angeschlagen ausgetauscht werden. Dennoch konnte man die ein oder andere Torchance verzeichnen. Jannik Heinrichs Flanke von links findet Justin Krauße, der am Keeper scheitert (20.). Wenig später ist es Paul Flegel per Kopf nach Ecke von der rechten Seite durch Robert Wanecek. Das war allerdings kein Problem für den Baruther Torwart (24.). Kurz darauf bedient Marc Olbort Justin Krauße, der am Gegenspieler hängenbleibt (28.). Dann ist es Robert Wanecek, der aus halbrechter Position abschließt. Der Baruther Keeper kann zur Ecke abwehren (37.). Weitere Halbchancen blieben ebenso ungenutzt, während man sich hinten äußerst sattelfest präsentierte und die Gastgeber weitestgehend vom Tor fernhielt. Nur zweimal wurde es gefährlich: Jeremy Krauße grätscht dem Baruther Torjäger die Kugel noch im letzten Moment vom Fuß und ein Schuss im Sechzehner, nachdem der Spieler ein paar Haken geschlagen hatte, geht knapp rechts vorbei.
Soweit konnte man mit dem ersten Durchgang zufrieden sein, nur dass man zu wenig Ertrag aus der Überlegenheit herausgeholt hatte. So wendete sich mit Wiederanpfiff das Blatt und die Gastgeber zogen das Spiel auf ihre Seite. Eine Flanke von rechts nimmt der mitgelaufene Angreifer direkt und streichelt die Lattenoberkante (53.). Kurz darauf funktioniert es besser: Nach einem Abseitsfreistoß in der eigenen Hälfte geht der Ball links raus, dann diagonal auf die andere Seite, wo der Baruther Spieler das Leder gut mitnimmt und aus halbrechter Position ins lange Eck vollendet (60.). Fünf Minuten später verpassen die Gastgeber die Vorentscheidung: Ein perfekter Steckpass findet den Mittelstürmer. Peter Kroschwald verharrt auf der Linie und kann so aus nächster Nähe beobachten, wie der Ball an die Latte knallt (65.).
Die SG war bemüht irgendwie zum Ausgleich zu kommen, fand im zweiten Durchgang aber kaum mehr ein Mittel die Hausherren in Verlegenheit zu bringen, auch weil diese dann clever die Uhr runterspielten. Bei vereinzelten Kontermöglichkeiten haben die Drebnitzer Glück, dass es bis zum Ende spannend blieb, da diese nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Die einzige richtige Möglichkeit hat Jannik Heinrich, der einen Freistoß aus halbrechter Position kurz vor dem Strafraum aufs Torwarteck zieht. Der Keeper hatte schon auf die andere Ecke spekuliert aber kratzt die Kugel noch sehenswert raus (87.). Auf der anderen Seite brennt es im Drebnitzer Strafraum lichterloh als eine Ecke auf den kurzen Pfosten kommt. Nach reichlich Gestocher landet die Kugel schließlich am Außennetz (90+1).
Am Ende war die Enttäuschung groß, da man ein richtig gutes Spiel abgeliefert und sehr viel investiert hatte. Darauf lässt sich aufbauen. Nächsten Sonntag gastiert die Zweitvertretung der Spielgemeinschaft Göda / Gaußig in Großdrebnitz, wo erneut die Möglichkeit besteht es besser zu machen und dann auch etwas Zählbares mitzunehmen.
Aufstellung:
Peter Kroschwald, Birk Ganze (24. Wiliam Forker (57. Tony Prescher)), Jeremy Krauße, Felix Zimmer, Franz Schmiedel,
Jannik Heinrich, Jörn Ganze (82. Wiliam Forker), Paul Flegel, Robert Wanecek,
Justin Krauße (68. Birk Ganze), Henrik Ganze (14. Marc Olbort)